Bild oben: Matthias Schlosser und Alexander Maier in der neuen Werkstatthalle in Holzbauweise

 

Das SPC Werkstofflabor wächst stetig, nicht nur in Sachen Mitarbeiter, sondern auch die Auftragslage steigt. Da stand für den Geschäftsführer Alexander Maier schnell fest: „Wir brauchen mehr Platz.“

Einen passenden Standort zu finden, stellte sich als schwieriges Unterfangen heraus. „Entweder bekommt man viel Bürofläche oder eine Werkstatt, aber wir brauchen beides“, sagt der Geschäftsführer. Außerdem wollte das Unternehmen dem heimatlichen Ostalbkreis treu bleiben. In Westhausen wurde es glücklicherweise fündig. Bereits vor Baubeginn hatte Alexander Maier den Wunsch, die Laborwerkstatt als Kompetenzzentrum auszubauen und in einer extra dafür konzipierten Halle unterzubringen. Dank des regionalen Unternehmens SCHLOSSER Holzbau war das kein Problem.

Die Werkstatt aus Holz überzeugt

Seit letztem Jahr trifft also Metall auf Holz. „Wir haben uns für Holz entschieden, weil diese Bauweise ökologisch überzeugt“, so Alexander Maier. Nachdem das Fundament stand, dauerte es nur zwei Wochen, bis die Halle aus Holz fertig aufgerichtet war. An den Neubau knüpfte das SPC Werkstofflabor zuvor verschiedene Bedingungen: Die Geräte brauchen viel Platz und die Mitarbeiter sollten eine angenehme Atmosphäre mit einem guten Raumklima bekommen. Für den Jagstzeller Spezialisten für Hallenbau war das kein Problem. Die Werkstatt ist nun hoch gebaut und verfügt über eine große Fensterfront sowie ein optimales Beleuchtungssystem. „Die Halle ist noch besser als erwartet. Sie ist hell und das Klima ist sowohl im Sommer als auch im Winter sehr angenehm“, betonte Alexander Maier. Dies kommt nicht zuletzt durch die besonderen Eigenschaften der Vollholzdecke und die allgemein gut gedämmten Hallenwände.

Seit Juni letzten Jahres ist die Werkstatt aus Holz voll im Betrieb. Die verschiedensten Maschinen sind so aufgestellt, dass Bauteile jeder Größe sowie Form flexibel und schnell im Kompetenzzentrum bearbeitet werden können: sei es in Bezug auf die alltägliche Serienprüfung, die Untersuchung besonderer Schadensfälle oder für die Forschung und Entwicklung. Das sind nämlich die drei Leistungsschwerpunkte, die das SPC Werkstofflabor anbietet.

Bild links: Gutes Raumklima im hellen Neubau.
Bild mitte: Gelungene Erweiterung der Laborräume

Alles aus einer Hand

Aber nicht nur eine neue Werkstatt musste her, sondern auch das Hauptgebäude bedurfte einiger Umbauten. Das Unternehmen SCHLOSSER unterstützte dabei tatkräftig. Schließlich übernahm das Jagstzeller Familienunternehmen die Bauleitung und kümmerte sich um alle erforderlichen Dienstleister bis zum schlüsselfertigen Bezug. So konnte einer der Balkone zugunsten einer größeren Raumfläche weichen. Nun zerlegen, schleifen und polieren die qualifizierten Mitarbeiter in der neuen Präparation verschiedene Bauteile für bundesweit agierende Unternehmen. Nebenan in der Metallografie werden die metallischen Proben anschließend mithilfe von Mikroskopen ausgewertet. Im unteren Stockwerk erfolgen sämtliche mechanischen technologischen Untersuchungen sowie die Bestimmung der chemischen Zusammensetzungen einzelner Werkstoffe.

Der neue Standort ist nach den Erweiterungen optimal auf die Bedürfnisse des SPC Werkstofflabors zugeschnitten. So kann das Unternehmen nun weiter wachsen. „Wir würden jederzeit wieder mit SCHLOSSER bauen. Die Beratung sowie Betreuung war von Anfang an hervorragend und die Kostenkalkulation wurde exakt eingehalten. Es war alles perfekt“, sagt Alexander Maier.