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Holzingenieurbau

Dem Himmel so nah

Ingenieursleistung der Extraklasse auf dem Landesgatenschaugelände in Schwäbisch Gmünd

Der aus Holz gebaute Turm „Himmelsstürmer“ ist – im wahrsten Sinne des Wortes – bis heute der Höhepunkt der Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd. Er ist schon aus der Ferne zu erkennen und steht im Landschaftspark der Teilgemeinde Wetzgau.

Projekt

Neubau des Himmelsstürmers, Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, 2014

Leistungen

Architektur, Tragwerksplanung und Ausführung
Holzelemente der Vormontage werden auf der Baustelle des Turms Himmelsstuermer aufgerichtet
Kran beim Aufrichten des Turms Himmelsstuermer in Holzbauweise

Moderner Holzbau trifft innovative Ingenieursarbeit

Nach den künstlerischen Vorgaben wurde der schlanke, aber markante Turm in Holzbauweise geplant. Auf einer Grundfläche von nur 5,6 x 5,6 Metern ragt der exakt 38,6 Meter hohe Turm nach oben. 3700 Lärchenschindeln belegen den größten Teil der Fassade. Das Gebäude scheint sich förmlich aufzulösen und in der Höhe mit der Atmosphäre zu verschmelzen.

Für diesen zauberhaften Eindruck sorgen die nach oben an Zahl und Größe zunehmenden Öffnungen, vor allem aber die insgesamt 1300 Spiegelkacheln. Diese sind nach oben hin immer dichter angebracht, damit sich der Himmel darin spiegelt.

Himmelsstürmer zeigt, was Holzbau kann

Über 209 Stufen gelangen Besucherinnen und Besucher auf eine rund 20 Quadratmeter große Aussichtplattform. Unterwegs wurden verschiedene Ruheplätze eingerichtet. Realisiert wurde der Turm mit 12 cm starkem Brettsperrholz. Seine Stabilität bekommt er insbesondere über den Kern in der Mitte. Alle Bauteile wurden bei uns in den Werkhallen vorproduziert und vor Ort per Fischgrätenverschraubung optimal zusammengefügt. Diese innovative Konstruktion wäre bei einem derartigen Gebäude noch vor wenigen Jahren nicht möglich gewesen – doch der moderne Holzbau bietet die perfekte Lösung.
Zwei Zimmerer beim Aufrichten des Himmelsstuermers

Im Jahr 2014 fand die Landesgartenschau Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd statt. Das Gesamtkonzept mit dem Namen „Erdenreich, Himmelsleiter, Himmelsgarten“ orientierte sich an den landschaftlichen Gegebenheiten. Die künstlerische Idee, die Ingenieursleistung und die innovative Ausführung haben den Himmelsstürmer zum Wahrzeichen werden lassen.

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